Warum die Europawahl im Mai das Schicksal Europas entscheidet.

Europawahlen 2019

 

Die anstehenden Europawahlen am 26. Mai bestimmen die Zukunft des Europäische Projektes, sowohl für die nächsten fünf Jahre als auch langfristig. Die Europäische Union hat bekanntlich einige Herausforderungen vor sich, unter anderem den Brexit, Schwierigkeiten mit dem Euro und den zunehmenden Rechtspopulismus.

Laut Umfragen ist es leicht möglich, dass die traditionellen Parteien- die Sozialisten und Konservativen- keine Mehrheit gewinnen würden, um die neue Kommission in der kommenden Legislaturperiode zu übernehmen. Denn Rechstpopulistische Parteien könnten von der laufende Debatte um die Flüchtlingskrise und Migration profitieren. So würde sich eine Tendenz spiegeln, die man in den letzen Jahren Europaweit in Nationalwahlen beobachten konnte. Von Frankreich bis Ungarn und von Italien bis Schweden gewannen die Rechtspopulisten an stimmen und konnten sogar in manchen Fällen wie Österreich oder Italien an die Macht kommen.

Interessant ist aber auch ein anderes Phänomen, das sich gleichzeitig entwickelt hat, auch wenn etwas langsamer. Wo die traditionellen Parteien scheitert und viele Stimmen verlieren, profitiert die Grüne Bewegung. Das konnte man bei den Landtagswahlen in Bayern im vergangenen Herbst beobachten. Dort hat die Konservative CSU zwar die meisten Sitze gewonnen, aber die Grünen haben mit 17.6% die SPD überholt und wurden damit die zweitstärksten Kraft. Mit eine pro-Europäische Kampagne, die ein positives Bild für die Zukunft präsentiert, könnte es bei den Europawahlen im Mai ein ähnliches Bild geben.

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