Three Billboards outside Ebbing, Missouri: Eine Filmempfehlung

DOMINIC LANGER

In diesem Film handelt es sich um Mildred, eine Mutter, die sechs Monate nach der Vergewaltigung und den Mord ihrer neunzehnjährigen Tochter noch immer nach Antworten sucht. Die Polizeiermittlungen laufen inzwischen seit sieben Monate, aber ohne Ergebnisse.

Eines Tages entscheidet sie sich, dass es nimmer so weiter gehen kann, und sie kauft drei Werbetafeln, die ausserhalb der Stadt stehen, um für Aufmerksamkeit zu sorgen, vor allem von Polizeidirektor Sherriff Willoughby.

Die Stadt und auch ihr Sohn, Robbie, reagieren empört, aber Mildred lässt sich nicht davon abschrecken und geht weiter auf ihre Suche nach Gerechtigkeit.

Sherriff Willoughby wird mit Bauchspeicheldrüsselkrebs diagnostiziert und nur wenige Monate leben wird, und dadurch wird die Suche nach den Täter komplizierter. Doch die Figur Willoughbys verdient letzendlich Respekt und Mitleid, vor allem als nach seinem Tod klar wird, dass er an den anderen Polizisten einzelne Briefe geschrieben hat.  Den rassistischen und ignoranten Polizisten Dixon, zum Beispiel, fordert er auf, sich zu ändern und sich auf das, was moralisch Richtig ist, zu konzentrieren.

Insofern sieht man während dieses Filmes in jede einzelne Figur eine Wandlung, und oft in einer ganz unerwartete Art. Der Film wirft nicht nur die Frage auf, was die Gerechtigkeit ist, sondern macht auch klar, dass es trotz enormen einzelnen Schmerz und Schwierigkeiten die Hoffnung für Erneuerung gibt.

Dieser Film, mit seiner scheinbar unkomplizierte Handlung, ist wirklich sehr gut gemacht, und ich finde, er hat die vielen Nominierungen für Auszeichnungen verdient. Ich würde ihn auf jeden Fall empfehlen.

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