Sebastian Kurz ist seit 100 Tage im Kanzleramt

Der österreichische Bundeskanzler, Sebastian Kurz (ÖVP) und Vize-Kanzler Heinz-Christian Strache (FPÖ).

Der österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz wird in der Osterwoche offiziell seit 100 Tage im Amt sein. Der 31 Jährige Chef der Oesterreichischen Volkspartei (OeVP) hat im Dezember vergangenen Jahres eine Koalition mit der rechstpopulistische Partei Freiheitliche Partei Oesterreichs (FPÖ) gebildet, nach seinen Wahlsieg bei der Nationalratswahl im Oktober.

Sebastian Kurz wurde während seine Wahlkampagne als junger Modernisierer gefeiert. Ein Zeichen dafür, war die Umbennenung der ÖVP auf ‚die Volkspartei‘ und den Farbenwechsel von Schwarz auf Türkis.  Die Hauptthemen während der Wahlkampagne waren vor allem die Migrationspolitik, eine langfristige Folge der Flüchtlingskrise 2015. Damals waren viele Flüchtlinge aus Syrien und andere Kriegszonen im Nahen Osten durch Österreich in Richtung Deutschland und Nordeuropa gereist.

Doch diese ersten 100 Tagen haben gezeigt, dass Kurz auch vor einigen Problemen steht. Gleich im Januar kam heraus, dass mehere Mitglieder der FPÖ auch bei der Burschenschaft Germania dabei waren. Die Burschenschaften sind Neo-Nazi Gruppen, die unter anderem anti-Semitische Liederbücher benutzen. Anfang Maerz wurde dann das Innenministerium in eine Affäre um fünf Mitarbeiter des Büro des Verfassungschutzes involviert.

In den nächsten Monaten wird die Regierung Kurz mit weitere Probleme und Herausforderungen umgehen müssen. Derzeit wird diskutiert und geplant, welche Prioritäten anstehen, wenn Österreich im Juni die EU Ratpräsidentschaft übernimmt. Auβerdem wird am kommenden Mittwoch, den 21den März das erste Budget der neuen Regierung präsentiert.

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