Rei, Yoi, Hajime! Ein Einblick in die Ereignisse des Nottingham Universität Jiu Jitsu Vereins

Rei, Yoi, Hajime! Ein Einblick in die Ereignisse des Nottingham Universität Jiu Jitsu Vereins

Von Rachel Montgomery

Der Nottingham Universität Jiu Jitsu Verein, der von ‚The Jitsu Foundation‘ gegründet ist, bietet Leute die Gelegenheit einer Selbstverteidigungsform in einem freundlichen und postiven Umfeld zu erlernen. Es ist überhaupt wichtig zu wissen, dass man hier sowohl das Selbstvertrauen oder der Körperfitness als auch die Selbstverteidigung verbessern kann. Wenn man langfristiges und regelmäßiges Training macht, kann man ein Ziel einfach erreichen, obgleich man fitter, stärker oder selbstsicherer werden möchte. Überhaupt geht Jiu Jitsu für mich und viele andere nicht nur um Selbstverteidigung sondern auch um Freundschaft.

Persönlich habe ich festgestellt, dass Leute die diese Kampfsportart betreiben, die freundlichsten Leute sind, die man kennen kann. „Es gibt immer viele kontaktfreudige Leute und man fühlt sich immer willkommen,“ sagte James Young, der neulich seiner violetten Gürtel bekommen hat. „Man fühlt sich wirklich nie einsam oder Fehl am Platz,“ fügte er hinzu. Hinsichtlich sozialer Aktivitäten gibt es immer etwas zu tun. Zum Beispiel am Faschingsdienstag haben sich Leute bei einem Jitsuka getroffen um Pfannkuchen miteinander zu essen und Spaß zu haben! Natürlich haben wir auch viele interessante und in manchen Fällen auch peinliche Sachen, wie zu Halloween oder Weihnachten gemacht. Dabei ist egal ob wir uns verkleiden oder es sich um Kasinos handelt, wir haben immer sehr viel Spaß!

Trotzdem ist das Training sehr wichtig und es gibt viele verschiedene Meinungen dazu. Jo Hawke, die neulich ihren orangenen Gürtel bekommen hat, sagte„Jiu Jitsu ist eine gute Abwechslung zum Alltag, damit ich die überschüssige Energie und die Aggressionen abbauen kann.“ Der Spaß am Training soll aber an erster Stelle stehen und in dieser Hinsicht ist der Sensei, der den Verein unterrichtet, sehr inspirierend. Sensei Mia ist seit letzten Sommer der Sensei des Nottingham Universität Jiu Jitsu Vereins und unterrichtet uns effektive und kraftvolle Würfe, sowie Gelenkshebel und Druckpunkte, die wir nutzen können, um uns zu schützen falls es notwendig wäre.

Natürlich ist es die Meinungen von vielen Jitsuka, dass es wichtiger ist, solche gewalttätigen Situationen zu vermeiden als sie eskalieren zu lassen. Diese Meinung spiegelt sich in den nationalen Jiu Jitsu Kursen wider. Diese heißen ‚Atemi Nationals‘ und ‚Randori Nationals‘. „Man kann Leute aus anderen Jiu Jitsu Vereinen aus dem Vereinigten Königreich kennen lernen,“ sagte James „man wird auch von Dans des 2. oder 3. Ranges unterrichtet, die viel von Jiu Jitsu wissen und daher können sie uns Jiu Jitsu aus unterschiedlichen Perspektiven unterrichten.“ In dieser Hinsicht sind die Kurse wirklich nützlich, um unsere Erfahrungen zu erweitern. Aber es gibt es auch einen sozialen Aspekt. Auf die ‚Randori Nationals,‘ sowie anderen national-weiten Kursen, gab es eine Abschlussparty, wobei man sich dem Thema: ‚Mythen und Legenden‘ entsprechend verkleiden musste -selbstverständlich hat sich der Nottingham Universität Jiu Jitsu Verein im ‚Robin Hood‘ Thema verkleidet! Überall sind die nationalen Kursen eine fantastische Gelegenheit um Jiu Jitsu zu verbessern, Medaillen zu gewinnen und neue Leute kennenzulernen.

Das Hauptziel eines jeden Jitsuka ist die Gürtelprüfung, die sehr ernst genommen wird. Es gibt 7 Gürtel die man erreichen kann, bevor man ein Dan werden kann. Dann hat man den schwarzen Gürtel erreicht. Am ersten bekommt man ein weißen Gürtel und danach kann man gelb, orange, grün, violett, hellblau, dunkelblau und braun erreichen. Bei der Gürtelprüfung muss man zeigen, was man erlernt hat. Man muss spezifische Würfe, Druckpunkte, Gelenkshebel und Fallübungen vor den Prüfern und Kollegen vorführen um den nächsten Gürtel zu bekommen. In den meisten Fällen ist die Gürtelprüfung überhaupt strenger, zielgerichteter und anstrengender als normales Training aber man merkt wirklich, dass es wertvoll und nützlich ist.

Weiterhin ist Jiu Jitsu nicht nur eine Selbstverteidungssportart sondern auch ein besondere Mentalität. Menschen, die Jiu Jitsu machen, versuchen immer Gewalt zu vermeiden, weil es nur als letzter Ausweg genutzt werde soll. James und Jo stimmen zu, dass jeder Jiu Jitsu machen kann, gleich ob sie fit, nicht fit, klein oder groß sind. Jeder hat die Potenziale Jiu Jitsu gut zu können!

 

Redaktion: Manfred Sari, Rachel Brittain und Katie Lord

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