Nightmarish – ein echtes Quidditch-Turnier!

Nightmarish – ein echtes Quidditch-Turnier!

HELEN FREEMAN

9 Uhr, 22. November. Jubilee Campus. „A Nightmarish Tournament” – das erste Quidditch-Turnier der Universität Nottingham – fand statt. Ja, ich sagte Quidditch! Die teilnehmenden Mannschaften waren die Viertelfinalisten, die 2013beim britischen „Quidditch Pokal“ (BQC) verloren hatten – die Nottingham Nightmares, die Oxford Quidlings, die Leeds Griffins, und die Leicester Thestrals. Das Turnierformat am ersten Tag war ein „round robin“ (jeder gegen jeden), am zweiten Tag starteten dann die Playoffs. Bei diesem Turnier waren alle Mannschaften entschlossen, sehr gut zu spielen, vor allem die Heimmannschaft aus Nottingham.

Das erste Spiel des Wochenendes war Nottingham Nightmares gegen Leeds Griffins, die kleinste, aber wohl engagierteste Mannschaft des Turniers. Trotz herzhafter Gesänge („YORKSHIRE! YORKSHIRE!“), begann Nottingham, sehr schnell eine Serie von Toren zu werfen. Obwohl Leeds eine bewundernswerte Verteidigung hatte, war es nicht genug, um die Angriffe der Nightmares abzuwehren, und Nottingham zog davon. Im Anschluss an einen umstrittenen gleichzeitigen Schnatz-Fang von beiden Suchern, sicherte Adam Jasko den Sieg für Nottingham. Das Spiel endete durch den Fang des Schnatzes.

fot. Helen Freeman

Endstand: Nottingham 130* – 10 Leeds (* zeigt Schnatz-Fang)

Das nächste Spiel, das stattfand, war Leicester Thestrals gegen Oxford Quidlings. Beide Mannschaften kämpften hart, und die Oxford Quidlings waren besonders entschlossen, sich in der Abwesenheit ihres „großen Bruders“ (den Radcliffe Chimeras, die erste Mannschaft aus Oxford) zu beweisen. Jedoch Leicester sich gerade noch aus Schnatz Umfang (wenn die Gewinner immer noch auf einem Schnatz fangen allein konnte entschieden werden) zogen, und zementierten ihren Sieg mit einem Schnatz-Fang von ihrem Spielführer Elliot Gray.

Endstand: Leicester 150 * – 80 Oxford

Oxfords nächstes Spiel gegen Leeds war eines, das sie zu dominieren erwarteten. Eine Kombination ihrer erfahrenen Spieler und Leeds kleine Anschriftenliste führten dazu, dass Oxford schnell und einfach zu Toren kam. Es gelang ihnen, das Spiel zu gewinnen, aber der Schnatz wurde von Leeds‘ Sucher Sian Hopper gefangen, was die Tordifferenz von Leeds also eindeutig verbesserte.

Endstand: Oxford 120-50 * Leeds

In dem nächsten Spiel kehrte Nottingham auf das Feld zurück, um es mit Leicester aufzunehmen. Beide Teams hatten im vorigen Monat am „East Midlands Pokal“ (EMC) teilgenommen und dort den vierten, bzw. fünften Platz belegt, also hatten beide etwas zu beweisen. Leicester schlug Nottingham beim EMC-Turnier, aber Nottingham stürmte diesmal mit einem ausgezeichneten Schnatz-Fang von Craig Midwinter zum Sieg.

fot. Helen Freeman

Endstand: Nottingham 110 * – 50 Leicester

Nach einer Mittagspause gab es das Duell Leicester gegen Leeds. Wieder einmal wurde das Team aus Leeds aufgrund seines kleinen Kaders benachteiligt. Gegen die größere Mannschaft wurden sie schnell müde, also traf Leicester eine Reihe von Zielen und beendete das Spiel mit einem tollen Schnatz-Fang.

Endstand: Leicester 140 * – 10 Leeds

Das letzte Spiel des Tages war Nottingham gegen Oxford. Niemand wusste, wie das Spiel sein würde, weil die Mannschaften zuvor noch nie gegeneinander gespielt hatten. Doch trotz aller Bemühungen von Nottingham, spielte Oxford fantastisch, warf zahlreiche Tore und fing den Schnatz.

Endstand: Nottingham 40-140 * Oxford

Halbfinale 1: Oxford Quidlings gegen Leeds Griffins

Leeds kehrte stürmisch auf das Feld zurück, und war entschlossen, nicht ohne einen Erfolg nach Hause zu fahren. Allerdings waren beide Mannschaften gleichermaßen entschlossen, sich für das Endspiel zu qualifizieren – entsprechend intensiv war das Spiel. Obwohl Leeds hart kämpfte und die Quidlings innerhalb des Schnatz-Bereiches hielt, sicherte ein Klasse-Schnatz-Fang der Qudlings Oxfords Platz im Finale.

 Endstand: Oxford Quidlings 80 * – 20 Leeds Griffins

 Halbfinale 2: Nottingham Nightmares gegen Leicester Thestrale

Trotz ihres Sieges gegen Leicester am Vortag blickte das Nottinghamer Team besorgt auf diese Begegnung, weil Leicester über Nacht eine beträchtliche Anzahl von Spielern dazugewonnen hatte. Anfangs schien sich Leicester einen leichten Vorteil zu erarbeiten, aber nach einer längeren Spielunterbrechung wegen einer schweren Verletzung von einem Nottingham-Spieler kehrten die Nightmares mit Leidenschaft und Ausdauer auf das Feld zurück. Ihre frischen Bemühungen fanden sich im Spielstand wieder, und sie zogen Leicester wieder in den Schnatz-Bereich. Ein fantastischer Schnatz-Fang von Jazzy Drew brachte Nottingham ins Endspiel!

 

Endstand: Nottingham Nightmares 70 * – 50 Leicester Thestrals

fot. Helen Freeman

DAS SPIEL UM PLATZ DREI: LEEDS GRIFFINS GEGEN LEICESTER THESTRALE

 

Ganz klar: Leicester ging zuversichtlich in das Spiel, da Gegner Leeds noch nicht ein Spiel gewonnen hatte. Doch dies erwies sich als ein schwerer Fehler. Ihre Selbstzufriedenheit in Verbindung mit einem fantastischen Auftritt des Leeds-Teams die Griffins Kopf-und-Kopf im gesamten Spiel zu bleiben erlaubt. In einer wahren Zitterpartie sicherte Sucher Sian Hopper per Schnatz-Fang Leeds‘ ersten Sieg im Turnier – und damit auch den dritten Platz!

 Endstand: Leeds Griffins 80 * – 60 Leicester Thestrals

 FINAL: NOTTINGHAM NIGHTMARES GEGEN OXFORD QUIDLINGS

 

In dem heiß erwarteten finalen Spiel des Turniers standen sich wieder einmal die Nottingham Nightmares und die Oxford Quidlings gegenüber. Beide Mannschaften versuchten erbittert, die Trophäe zu gewinnen. Die Partie war hart umkämpft und es wurde ausgezeichnetes Quidditch gespielt. Als der Schnatz befreit wurde, hatten beide Mannschaften gleichviele Tore geschossen, aber schließlich besiegelte ein Schnatz-Fang Oxfords Sieg. Nottingham verwies man auf den zweiten Platz.

 Endstand: Nottingham Nightmares 30-60 * Oxford Quidlings

Endklassement

1) Oxford Quidlings

2) Nottingham Nightmares

3) Leeds Griffins

4) Leicester Thestrals

 

Die Nottingham Nightmares möchten allen danken, die dabei mitgeholfen haben, das Turnier auszurichten – Spieler, Schiedsrichter, Schnatze, Fotografen und viele mehr! Herzlichen Glückwunsch an die Oxford Quidlings für einen wohlverdienten Sieg!

fot. Helen Freeman

 

 

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