Die Messungenauigkeit der Umfragen; GE2015

Die Messungenauigkeit der Umfragen; GE2015

BLAKE PURCHASE

Im Verlauf dieser Kampagne sagten die Umfragen vorher, dass das Ergebnis unschlüssig wäre. ‚Kopf an Kopf‘ war das größte Klischee der letzten Monate und viele Forscher sagten, mit dem ‚Greensurge‘ und Anstieg von UKIP, wäre das politische Umfeld Großbritanniens kaum wiederzuerkennen. Eine Tory Majority konnten sich nur wenige vorstellen aber das ist genau, was passiert ist. Wie waren die Umfragen also falsch? Und welche Faktoren trugen zu dem Ereignis bei?

Erstens muss die Rolle Schottlands erwähnt werden. Was in Schottland passiert, ist einfach ohnegleichen und die Stimmenwanderung war unglaubwürdig. Schottland wurde als ‚Labour Herzland‘ betrachtet und viele Politiker, die dieser Partei repräsentierten, kandidierten für schottische Parlamentssitze. Ed Miliband beschrieb den Anstieg der SNP (Schottische Nationalistische Partei) als „eine nationalistische Welle.“ Politische Schwergewichte wie vorherige Minister des Kabinetts Douglas Alexander wurden von einem zwanzigjährigen SNP-Kandidaten bezwungen und der Chef des Schottische Labour Partei wurde auch besiegt. Was ist schief gegangen, damit dies geschah?

Ohne Schottische Sitze kann Labour nicht wirklich regieren und die Schottische Patrioten müssen besiegt werden, um eine wirkungsvolle Labour-Regierung zu haben. Der SNP ist nicht nur problematisch für Labour, sondern auch für David Cameron, weil Nicola Sturgeon immer mehr politische Kräfte für Schottland fordert. Insbesondere steuerlich Autonomie, die die Union weiterer schwächen könnte. Nicola Sturgeon wird das Unmögliche fordern, sodass sie ein weiteres Referendum rechtfertigen könnte. Dieses Mal könnte das Ergebnis ein ‚ja‘ sein und das wäre desaströs für das Land und würde Camerons Amtszeit beflecken.

Die Rolle der Wirtschaft war natürlich hauptwichtig. Einmal mehr werden die Tories als die Partei der Wirtschaft betrachtet, da sie gegenwärtig in diesem Bereich gelingen. Das Statistikamt Großbritanniens zeigt ein Wirtschaftswachstum von 2.6% während 2014 und wuchs sogar schneller als Deutschlands Wirtschaft, obwohl das Wachstum seitdem etwas langsamer geworden ist und der Dienstleistung Bereich im Vergleich zu Deutschland zu dominant ist. Aber der Blick über den Gartenzaun ist viel besser unter dieser Regierung und die Wählerschaft war eindeutig glücklich im Großen und Ganzen mit dieser Leistung. Außerdem haben die Tories Ed Miliband als wirtschaftlich schwach dargestellt und Miliband hat nichts gegen diese Darstellung unternommen

Während Question Time am 1. Mai sagte Miliband „Nein denke ich nicht“ in Beantwortung auf die Anschuldigung „Gab die Labour Regierung zu viel aus?“. Er wurde von dem Publikum verlacht und hätte sagen sollen, „Wir machten Fehler“, weil Leute doch sozialistische demokratische Sympathien haben, dennoch sind diese Leute skeptisch von der wirtschaftlichen Glaubwürdigkeit Labours.

Vielleicht waren die Umfragen so ungenau in England und Wales wegen der ‚Schüchternen Tories‘, die ihre Wahlvorhaben nicht erklärten, weil die Linke selbstgerecht betrachtet wird. Trotz der Tatsache, dass Arbeitslosigkeit auf ein Sieben-Jahres-Tief sinkt, fühlen sich einige, dass ihre Lebensstandards unabhängig von der Wirtschaft noch nicht ausreichend sind oder wir hätten einen Tory-Erdrutschsieg. Auch erwarteten viele Meinungsforscher viele Sitze für UKIP und die Grünen, die nicht zustande gekommen sind. Überraschenderweise hat die populistische EU-feindliche Partei UKIP nur einen Sitz gewonnen und in vielen Fällen hat Wählen von Labour genommen.

In den nächsten Monaten und Jahren muss David Cameron eine schottische Eigenstaatlichkeit vermeiden und durch den Wahlkampf gewährleisten, dass ein ‚Brexit‘ nicht passiert. Anderseits um wählbar zu werden muss Labour einen Kurs der Mitte verfolgen und infolgedessen das Vertrauen von allen Wählern über dem Land zurückerlangen.

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