die Gewinner des Märchenwettbewerbes der Jahre 2014 – #1 Hans Stollsascha: DAAD-Agent (by Jordan Bertenshaw, Y2 German with Dutch)

die Gewinner des Märchenwettbewerbes der Jahre 2014 – #1 Hans Stollsascha: DAAD-Agent (by Jordan Bertenshaw, Y2 German with Dutch)

JORDAN BERTENSHAW- Das Jahr ist 2012. Der Ort ist Tübingen, Baden-Württemberg. Hans Stollsascha, Agent des Deutsche aberwitzigen Abschleppdienstes (DAAD), kommt in die Arbeit an und jeder wird zum Lächeln von ihm gebracht. Er wünscht allen guten Morgen und läuft zu seinem Abschleppwagen, damit er nicht spat wäre. Normalerweise wartet Tschordan, sein bester Freund, vor dem Wagen, aber heute, ist es nicht der Fall. Statt Tschordan, wartet Herr Aden-Schwein, Hans’ Chef, und er hat schlechte Nachrichten.

“Hans…” sagt der Chef, Schweiß tropft von seinem Gesicht.

“Was ist los?” antwortet Hans, “Wo ist Tschordan?”

Nach einem tiefen Atem erzählt der Chef: “Leider… Leider kann Tschordan heute nicht arbeiten. Sein Abschleppwagen wurde wieder in Besitz genommen, während er im Imbiss war.”

“Nein… sag, dass das nicht wahr ist!” schreit Hans, aber es war kein Scherz.

“Es tut mir Leid Hans, aber man kann nicht für den DAAD ohne einen Abschleppwagen arbeiten, das weißt du doch!”

Für Hans war diese Wende der Ereignisse schwer zu ertragen, und er sank zu Boden. Dann kam Hans zu der Erkenntnis, dass es wichtiger Sachen als Arbeit gibt; Freundschaft kommt immer vor allem. Er steht sofort auf und steigt, rachsüchtig, in den Wagen. Der Motor springt an und Hans wird immer mehr verärgert.

“Gib es auf!” schreit sein Chef, als er wegfuhr “er ist nur dein Kollege!”

Hans stemmt sich auf die Bremsen, blickt zurück, und sagt: “Nein. Er ist mein Freund.”

Dann ist er gegangen.

Wenn es jemand anders gewesen wäre, ist es wahrscheinlich, dass Tschordan nie gefunden worden wäre. Aber wir reden hier von Hans! Mit seinen einzigartigen Fähigkeiten, die er im Lauf der Jahre als DAAD-Agent entwickelt hat, ortet er Tschordan sofort und er benutzt seine Telapathie, um Tschordan zu kontaktieren.

Zwanzig Minuten später kommen Hans und Tschordan wieder zusammen und Tschordan erzählt Hans alles, was passiert ist, natürlich bei einer Currywurst.

“Also habe ich meinen Wagen im Parkplatz abgestellt und bin in den Imbiss gegangen, um meine stundliche Currywurst zu kaufen, aber als ich zurückgekommen bin, hat die Straßen- und Haussicherheit Institution Tübingen meinen Wagen abgeschleppt.”

“Die Straßen- und Haussicherheit Institution Tübingen?” fragt Hans. “Meinst du die SHI…”

“Bitte nicht!” unterbricht Tschordan “Es ist nur zufällig, dass ihr verkürzter Name… SHIT ist.”

“Spaß beseite.” Sagt Hans, professionell wie immer, “Wir müssen den Wagen zürckholen, sonst kannst du nie mehr beim DAAD arbeiten! Wo hat die SHITs ihn genommen?”

“Ich glaube zu ihrer Hauptgeschäftsstelle, die im Randbezirk der Stadt liegt… das SHITGebäude!”

“Lass uns abhauen.”

Die Reise war lang und gefährlich und es gab keine Gewißheit, dass sie überleben würde. Das SHITGebäude war offensichtlich; es ragte seine Umgebung über, seinen dunklen Schatten wirft auf die anderweitig leere gegend. Trotzdem fuhr Hans den Wagen ohne Furcht vor dem SHITGebäude und, ohne mit der Wimper zu zucken, betrat er das Gebäude, um sich zu rächen.

Natürlich war es kein Zuckerschlecken; er wurde sofort von dem Sicherheitsdienst konfrontiert. Für Hans war es aber kein Problem. Er hat seine Pistole mitgebracht, aber es war keine normale Pistole… Es kann doch die Gedanken von anderen kontrollieren und es ist besonders eindrucksvoll auf Sicherheitsbeamten.

“Wo hast du das her?!” fragt Tschordan, während er Hans fassungslos ansieht.

“Das musst du nicht wissen…” war die Antwort “aber ich habe freunde an sehr hoher Stelle.”

Ohne das Hindernis des Sicherheitsdienstes war die Luft rein, sie konnten den Aufzug problemlos holen und in das Büro vom Chef.  Leider, müssen Hans und Tschorden auf den Aufzug warten, sogar im SHITGebäude!

*BING*

“Ah der Aufzug ist angekommen! Jetzt gehen wir da oben!”

In dem Bemühen, die Fahrstuhlmusik zu übertönen, smalltalkt Tschordan.

“Also, Hans… stehst du noch mit Heidi Klum in Beziehung?”

“Willst du mich verarschen?!” er lacht auf “Sie war doch zu unattraktiv für mich… und auch zu anhänglich! Ich bin ein Freigeist und niemand kann das verändern… am allerwenigsten Heidi Klum!”

“Natürlich nicht… sie ist jedenfalls zu alt.”

“Stimmt. Denkst du auch, dass unser Leben genauso wie ein Märchen ist?” fragt Hans.

“Na klar! Vielleicht ein bisschen seltsam… aber wenn es sich zu einem Wettbewerb gemeldet worden wäre, würde es natürlich gewinnen!”

“Also wir sind auf selber Wellenlänge!”

*BING*

“Smalltalk ist vorbei, jetzt gehen wir in die Drachenhöhle…”

“Hans… es ist nur ein Büro…”

“Ich weiß… aber es ist wie ein Märchen” schluchzt Hans.

Als die Aufzugtür machte auf, sahen sie etwas, was sie nie erwarten hätte… Eine  geheimnisvolle Person saß vor ihnen.

“Hans… Ich habe sie erwartet” sagt der Mysteriöse, er wendet sich noch von Ihnen ab “du warst immer ein Querdenker, Hans…”

“Wer sind Sie?!” schreit Hans, noch höflich, obwohl er war blind vor Zorn.

“Aber Hans, du weißt ganz genau, wer ich bin…” sagt der Chef, als er sich mit einer Katze auf seinem Schoz umdreht “Ich bin wieder da!”

Hans traute seinen Augen nicht… “Herr Aden-Schwein?! Was machst du den hier?!”

“Mach die Augen auf, Hans! Der DAAD geht unter! Ich musste die sinkende Schiff verlassen, sonst hätte ich Haus und Hof verloren!”

“Aber… du bist der Chef des DAAD”

“Ich WAR der Chef Hans. WAR! Es ist nicht ohne Grund, dass ich Kamer Aden-Schwein heiße…”

“Also… Kameradenschwein. Das macht Sinn.”

“Es tut mir Leid Hans. Du bist der beste DAAD-Agent… aber die dunkle Seite der Macht ist der Pfad zu mannigfaltigen Fähigkeiten, welche manche von uns für unnatürlich halten. Es ist doch lonender ein SHIT zu sein, du musst anmelden!

Aber Hans ist ein Mann mit Grundsätzen. Langsam und behutsam holte er seiner Pistole heraus und richtete sie auf Herr Aden-Schwein.

“Hans, was machen Sie da? Sei mir nicht Böse.”

Aber es war zu spat. Der Abzug wurde schon gedrückt. Herr Aden-Schwein fiel flach zu Boden und rührte sich nicht.

Tschordan war war fast sprachlos und konnte nur ausspucken: “Du hast ihm ungebracht…”

“Das ist allerdings nicht ganz richtig, Tschordan” sagt Hans, während Herr Aden-Schwein langsam aufgestehen ist.

“Das war meine Gedankenkontrollepistole und er ist jetzt unter unserer Kontrolle! Und für meinen Erstauftrag musst du Tschordan’s Wagen holen.”

Aber holte Herr Aden-Schwein den Wagen nicht. Er war verschwunden. Leider musste Tschordan einen neuen Wagen fahren, statt seinem Abschleppswagen… das war aber kein Problem!

“Mein Gott , da ist er!” schreit Tschordan “Da ist der Partei- und Stadtsekretär Imbisswagen!”

“Aber du kannst nicht beim DAAD arbeiten ohne Abschleppwagen…” ruft Sascha aus

“Ich weiß… aber vielleicht wird es nicht so schlecht durch das Land in meinem PUSSIWagen zu reisen und Imbiss zu reisen.

“Wenn das der Fall ist, kann ich auch nicht mehr beim DAAD arbeiten…”

“Aber Sascha der DAAD ist dein ganzes Leben! Was wirst du statt tun?”

“Na ja ich habe eine Stelle in Aussicht, es gibt eine fantastische Universität in England, die einen Lektor braucht.”

“Ach so!” sagt Tschordan, mit einem Gesicht voller Glück “Worauf wartest du noch? Spring rein! Ich fahre dich da!”

So ist es. Tschordan und Sascha fuhren weg im Pussiwagen, um seine neue Leben anzufangen, und die SHITs war nicht mehr.

Und sie lebten glücklich miteinander bis ans Ende ihrer Tage.

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