Die Deutsche Beziehung zu Chile

Deutschland-Chile

 

Obwohl es über zwanzig Länder in Mittel- und Lateinamerika gibt, ist die Beziehung zwischen Deutschland und Chile deutlich enger. Diese starke diplomatische Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern, die über Zwölftausend Kilometer von einander entfernt liegen, kann man historisch bis ins neunzehnte Jahrhundert zurückfolgen. Eine kurze Zusammenfassung.

Im Laufe des neunzehnte Jahrhunderts gab es starke Zuwanderung nach Lateinamerika, insbesondere nach Argentinien, Uruguay aber auch zum Beispiel nach Südbrasilien. Die Zuwanderung nach Chile war zwar nicht so stark wie in den Nachbarländern, jedoch wurde der Süden Chiles (vor allem Patagonien) von einige Deutschen Einwanderern besiedelt. In Orte wie Puerto Montt und Valdivia, beide in Patagonien, sieht man heute Häuser, die im germanischem Stil gebaut wurden. Auch in der Nachbarschaft Temuco, in der Hauptstadt, Santiago de Chile, gab es eine groβe Gemeinschaft von Deutscher Abstammung.

Allerdings gibt es auch eine dunklere Seite zu diese Beziehung. Während der NS-Regime war Chile ein Fluchtland für einige NS-Verbrecher-sowohl Führende Mitglieder der Regime als auch Beteiligter des Holokaustes- unter Anderem Adolf Eichmann, der den Transport von Juden in die KZ-Lager koordinierte.

Während der Diktatur von Augusto Pinochet setzten sich einige Deutsche Bundeskanzler wie Willy Brand und Helmut Kohl setzten sich für einen glatten Übergang in die Demokratie in Chile ein.

Heute gibt es noch immer starke Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern, vor allem in den Bereichen Forschung, Wissenschaft und Technik. Auch das Angebot, eine Medizinische Ausbildung in Chile zu absolvieren, die es ermöglicht, in Deutschland im Gesundheitssystem zu praktizieren zeigt, wie eng die zwei Länder kooperieren.

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